Der Vorstand

Seit 1995 wird der Preis für Fernsehjournalismus vom "Verein zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises für Fernsehjournalismus e. V." verliehen.

Dem Vorstand gehören an: Claus Richter (Vorsitzender), Eva Müller (stellvertr. Vorsitzende), Nikolaus Brender (Schriftführer), Volker Skierka (Schatzmeister), Ilse Madaus-Frieddrichs (Ehrenvorsitzende).

Vorsitzender Dr. Claus Richter

04.11.1948
geboren in Straubing

1967
Abitur in Düren / Rheinland

1969 – 1974
nach Wehrdienst Studium der Politik, Volkswirtschaft und Germanistik in Bonn, Heidelberg und Mannheim

1974
Staatsexamen 'mit Auszeichnung' in Bonn

1976
Promotion zum Dr. phil. magna cum laude mit einer Arbeit über: 'Die Revolution von 1848 und der deutsche Liberalismus', gleichfalls in Bonn

1973 – 1976
freier Mitarbeiter beim WDR Hörfunk und Fernsehen, insbesondere bei MONITOR

1976 – 1981
fester Redakteur bei MONITOR

1981 – 1984
ARD-Korrespondent und Studioleiter Warschau.
Berichterstattung u.a. unter den erschwerten Bedingungen des im Dezember 1981 verhängten Kriegsrechts in Polen.

1984 – 1987
ARD-Korrespondent und Studioleiter New York

1987 – 1991
ARD-Korrespondent und Studioleiter Ostberlin.
Berichterstattung über die Vorgeschichte, den Verlauf und die unmittelbaren Folgen der 'Wende' und des Mauerfalls.

01.06.1991
Wechsel zum ZDF als Korrespondent für Südostasien mit Sitz in Singapur.
Berichterstattung u.a. über den Afghanistankrieg, den Kaschmirkonflikt und den Aufstieg der Tigerstaaten.

01.04.1997 – 01.05.1998
ZDF-Korrespondent und Studioleiter Moskau.
Unter anderem Dokumentationen zur Lage im Kaukasus und zum Machtpoker um das Kaspische Öl.

01.05.1998 – 31.12.2000
ZDF-Chefreporter mit Sitz in Mainz.
Unter anderem mehrteilige Reportage-Serien über die 'Neue Seidenstraße' und 'Amazonien'.

seit 01.01.2001
Leiter Frontal 21 in Berlin

2005
Autor (mit Stefan Aust) der 3-teiligen Dokumentation 'Fall Deutschland'


Preise und Auszeichnungen

1984
Eduard-Rhein-Preis für Berichterstattung aus Polen

1988
Jakob-Kaiser-Preis für DDR-Berichterstattung

1990
Bayerischer Fernsehpreis (für ARD-Studio DDR)

1995
Fernsehpreis des ICHR (International Centre for Humanitarian Reporting) für Kriegsberichterstattung Afghanistan

2005
Deutscher Fernsehpreis

2005
Deutscher Wirtschaftsfilmpreis

2005
Friedrich und Isabel Vogel-Preis

2006
Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis


Publikationen

Zahlreiche Artikel und Buchveröffentlichungen

'Die Seidenstraße', Hamburg 1999

'Fall Deutschland', Hamburg 2005


Lehrtätigkeiten

seit 2002
Freier Dozent an der Electronic Media Scool, Babelsberg

Stellvertr. Vorsitzende Christina Pohl
Porträt: Christina Pohl
Christina Pohl

Christina Pohl, geboren am 29.04.1965 in Hann. Münden/Niedersachsen
Filmautorin bei SPIEGEL TV

1988
Praktikum bei der Firma Transvision/MTV in Berlin

1988-1989
fest angestellt bei Transvision/MTV
Redaktion und Produktion, Regieassistenz für Musikvideoclips

1989
Festanstellung bei der Stutenbäumer KG Berlin zur Gründung des Lokalsenders „Fernsehen aus Berlin“ (FAB)

seit 1989
Gesellschafterin von FAB

seit 01.09.1991
Filmautorin bei SPIEGEL TV

Ausbildungsweg und Schule

1971
Erste Klasse Grundschule in Hann. Münden

1972-1973
Zweite und dritte Klasse in der deutsch-schwedischen Privatschule Los Christianos/Teneriffa

1974
Vierte Klasse Grundschule in Hann. Münden

1975-1984
Gymnasium

1985-1990
Magisterstudium Anglistik, Spanisch & Publizistik an der Freien Universität Berlin

Filmauswahl

14.02.1993
SPIEGEL TV Magazin: „Die Mädchen von Thale“

08.08.1993
SPIEGEL TV Magazin: „Leukämie-Kinder“

16.10.1993
SPIEGEL TV Special: „Straßenkinder dieser Welt“

19.12.1993
SPIEGEL TV Magazin/Schwerpunkt: „Kindersuizid“

25.06.1995
SPIEGEL TV Magazin/Schwerpunkt: „Selbstmorde in Passau“

21.06.1996
SPIEGEL TV Reportage: „Tödliche Jungfernfahrt/Titanic“

12.05.1996
SPIEGEL TV Magazin: „Jugendgewalt/Steinigung“

26.01.1997
SPIEGEL TV Magazin: „Heroinabgabe Zürich“

13.04.1997
SPIEGEL TV Magazin: „Ausländer der dritten Generation“

28.10.2002
SPIEGEL TV Reportage: „Durch Boxen von der Straße“

12.05.2003
SPIEGEL TV Reportage: „Schulschwänzer“

15.12.2003
SPIEGEL TV Reportage: „Berufsschulalltag“

05.01.2004
SPIEGEL TV Reportage: „Millennium-Babies“

27.09.2004
SPIEGEL TV Reportage: „Queens of L.R. - Eine Mädchenbande“

25.04.2005
SPIEGEL TV Reportage: „Ganz normal national/Streetworker für Rechte“

12.01.2007
SPIEGEL TV Thema: „Die Räuber“

26.03.2007
SPIEGEL TV Reportage: „Kiez-Arzt/Hausärzte in Not“

Schriftführer Nikolaus Brender

Nikolaus Brender (Jahrgang 1949) begann seine journalistische Laufbahn beim Südwestfunk, er arbeitete bei der ZEIT und anschließend als Redakteur bei den Tagesthemen.

Von 1984 bis 1989 vertrat er die ARD als Korrespondent in Südamerika, wurde dann Auslandschef und später Chefredakteur des WDR-Fernsehens. Seit dem 1. April 2000 ist Brender Chefredakteur des ZDF.

Schatzmeister Volker Skierka
Porträt: Volker Skierka
Volker Skierka
Foto: Bernd Ebsen

Volker Skierka begann seine journalistische Laufbahn 1973 bei den „Nürnberger Nachrichten“, arbeitete von 1975 bis 1979 für die britische Nachrichtenagentur „Reuters“ in München, Bonn und Berlin. Danach wechselte er zur „Süddeutschen Zeitung“ (München). Bis 1986 berichtete er als ihr Korrespondent aus Berlin (West), war danach als deren Leiter der Hamburger Redaktion zuständig für die Berichterstattung aus Norddeutschland und Nordeuropa und ging von 1989 bis 1992 als Korrespondent der „Süddeutschen Zeitung“ nach Lateinamerika mit Sitz in Santiago de Chile. Von 1992 bis 1997 war er Chefredakteur des Kultur- und Reisemagazins „Merian“ und arbeitet seither als freier Publizist für Buchverlage, Zeitungen und Zeitschriften sowie Rundfunk und Fernsehen.

Er ist u.a. Autor von „Fidel Castro – Eine Biografie“, Kindler-Verlag, Berlin 2001, und Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek 2002 (auch in zahlreichen fremdsprachigen Ausgaben erschienen); Herausgeber und Autor von „Liebschaften und Greuelmärchen – Die unbekannten Zeichnungen von Heinrich Mann“, Steidl Verlag Göttingen, 2001, und Büchergilde Gutenberg, (auch als englischsprachige Ausgabe in den USA erschienen); „Lion Feuchtwanger – Eine Biographie“, Quadriga Berlin 1984; Co-Autor mit Cordt Schnibben von „Macht und Machenschaften – Die Wahrheitsfindung in der Barschel-Affäre“, Rasch und Röhring, Hamburg 1988, und Autor von „Armin Mueller-Stahl: Begegnungen. Eine Biografie in Bildern“, Knesebeck, München 2002 und „Armin Mueller-Stahl: Die Biografie“, LangenMüller München, 2010.

Mit Stephan Lamby produzierte er 2004 für die ARD und den WDR den Dokumentarfilm „Fidel Castro – Ewiger Revolutionär“, der 2004 erstmals ausgestrahlt wurde.

1981 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Journalisten-Preis. Der Autor ist auch Begründer der Initiative zur Rettung der „Villa Aurora“, des ehemaligen Wohnhauses des Schriftstellers Lion Feuchtwanger und seiner Frau Marta in Los Angeles, und dessen Umwandlung in ein Kultur- und Stipendiatenzentrum.

 

Skierka ist Mitglied im PEN-Deutschland. Er gehörte 1995 zu den Gründungsmitgliedern des „Vereins zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises und ist seither dessen Schatzmeister.

Ehrenvorsitzende Ilse Madaus-Friedrichs
Ilse Madaus-Friedrichs
Ilse Madaus-Friedrichs
Foto: Volker Skierka

Geboren am 11. Juli 1933 in Hamburg.

Grundschule, Gymnasium, Fachhochschule für Mode und Design in Hamburg.

1956
Heirat mit Dieter Madaus, drei Kinder

1984
Trennung von Dieter Madaus

Lebte seit 1985 mit Hanns Joachim Friedrichs in Hamburg zusammen. Kurz vor seinem Tod heirateten Ilse Madaus und Hanns Joachim Friedrichs auf Sylt.