Jury und Mitglieder

Die Mitglieder des Vereins fungieren zugleich als Jury bei der Vergabe des Preises. Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehören Jurek Becker (†) , Manfred Bissinger, Klaus Bresser, Jürgen Flimm, Gerhard Krug (†), Jürgen Leinemann (†), Ilse Madaus-Friedrichs, Susanne Ottersbach-Flimm, Fritz Pleitgen, Cordt Schnibben, Hermann Schreiber, Birgit Schwarz, Volker Skierka, Katharina Trebitsch, Harry Valerien (†) und Ulrich Wickert.

Stimmberechtigte Mitglieder des Vereins und der Jury sind:

Golineh Atai
Porträt: Golineh Atai
Golineh Atai
Foto: WDR/Sachs/privat

Geboren 1974 in Teheran.

Golineh Atai absolvierte nach dem Studium der Romanistik, der Politik– und Literaturwissenschaften sowie der Iranistik in Heidelberg und Lille ein Volontariat beim Südwestrundfunk.

2006 wurde sie als ARD-Korrespondentin für die arabische Welt nach Kairo entsandt. Sie berichtete über den Libanon-Krieg und den Darfur-/Sudan Konflikt.

Nach mehreren Dokumentationen für die WDR - Sendereihen „ die story“ und „weltweit“ arbeitet sie seit 2013 als Fernsehkorrespondentin im ARD Studio Moskau und berichtet aus der Ukraine.

Gabi Bauer
Porträt: Gabi Bauer
Gabi Bauer
Foto: Olff Appold

Geboren Juli 1962 in Celle

Abitur 1981, Studium Hamburg, Hannover, Kalamazoo-College/ Michigan, Université de Grenoble. Staatsexamen Anglistik / Romanistik, Philosophie, Pädagogik, Politik.

1988 – 1992
Radio ffn Niedersachsen: Reporterin, Moderatorin, Stellvertretende Nachrichtenchefin.

1992 – 1995
NDR-2 Hamburg

1995 – 1996
NDR-Fernsehen Hannover

1997
Moderation der ersten moderierten ARD-Tagesschau „Tagesschau um 5“

1997 – 2001
Moderation der ARD-„Tagesthemen“.

2001 – 2003
ARD-Talkshow „Gabi Bauer – Interviews mit Personen des Zeitgeschehens“

Seit 2004
„Paroli! – Der Polittalk“ – NDR-Fernsehen

Auszeichnungen

1998
Goldener Löwe
Bambi
Telestar
TV-Frau des Jahres

1999
Goldener Gong

2000
Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis

Jurek Becker (G) (†)

Jerzy Georg "Jurek" Becker, geboren am 30. September 1937 in Lodz/Polen.

1939-1945
Becker wächst im Ghetto in Lodz auf und wird später in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen inhaftiert.

1945
Übersiedlung in den Ostteil von Berlin, Jurek Becker lernt Deutsch.

1955
Nach dem Abitur zweijähriger Militärdienst in der Nationalen Volksarmee der DDR.
Mitglied der Freien Deutschen Jugend (FDJ) und 1957 auch der SED.

1957-1960
Studium der Philosophie an der Humboldt-Universität. 1960 wird Becker aus politischen Gründen vom Studium ausgeschlossen.

1960
Studium an der Filmhochschule Babelsberg.

1962-1977
lebte als freier Schriftsteller in Ost-Berlin, arbeitete als DEFA-Drehbuchautor, wo sein Drehbuch Jakob der Lügner zunächst abgelehnt wurde. Texte für das Kabarett Die Diestel und für die Filme Wenn ein Marquis schon Pläne macht (1962), Gäste im Haus (1963), Zu viele Kreuze (1963/64) und Immer um den März (1967).

1969
Sein erster Roman Jakob der Lügner wird veröffentlicht. Der Roman wird weltbekannt.

1971
Charles-Veillon-Preis und Heinrich-Mann-Preis.

1972
Mitglied im PEN-Zentrum der DDR.

1973
Bremer Literaturpreis für seinen zweiten Roman Irreführung der Behörden. Wird in den Vorstand des Schriftstellerverbandes gewählt, trat jedoch 1977 aus Protest gegen die Partei aus.

1975
Verleihung des Nationalpreises der DDR.

1976
Der Roman Der Boxer wird veröffentlicht.
Becker protestiert öffentlich gegen den Ausschluß Rainer Kunzes aus dem Schriftstellerverband der DDR und ist Mitinitiator des Protestbriefes gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann. Daraufhin wird er aus der SED und aus dem Vorstand des Schriftstellerverbandes ausgeschlossen, trat aus Protest gegen diesen Ausschluss 1977 aus dem Verband aus.

1977
Becker verläßt die DDR und lebt vorwiegend in Berlin.

1978
Gastprofessur, Oberlin, Ohio

1978
Veröffentlichung seines Romans Schlaflose Tage in einem westdeutschen Verlag. Das Buch wird in der DDR nicht verlegt.

1978/79
Gastdozentur an der Universität Essen, anschließend Umzug nach West-Berlin.

1979 und 1982
Verfilmung der Bücher Der Boxer und Schlaflose Tage für das Fernsehen.

1980
Veröffentlichung der Erzählungen Nach der ersten Zukunft.

1981
Gastprofessor an der Universität Augsburg.

1982
Veröffentlichung des Romans Aller Welt Freund.

1983
Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt.

1986
Drehbücher für die ARD-Serie Liebling Kreuzberg. Verleihung des Adolf-Grimme-Preis in Gold an Manfred Krug, Jurek Becker und Heinz Schirk .
Veröffentlichung des Romans Bronsteins Kinder.

1989
Poetikvorlesungen an der Universität Frankfurt/Main.

1990
Der Film Neuner, nach dem Drehbuch von Becker kommt in die Kinos und wird 1991 mit dem Deutschen Filmpreis "Filmband in Gold" ausgezeichnet.
Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

1992
Veröffentlichung des Romans Amanda herzlos.

1994
Die Fernsehsatire Wir sind auch nur ein Volk wird in der ARD gesendet.

1996
Veröffentlichung des Bandes Ende des Größenwahns, in dem Aufsätze und Vorträge aus den Jahren 1971 bis 1995 zusammengestellt sind.

14. März 1997
Jurek Becker stirbt in Sieseby / Schleswig-Holstein.

Manfred Bissinger (G)

Geboren 1940 in Berlin

Regieassistent, Journalist, Reporter für Zeitungen, TV und Magazine

Stellvertretender Chefredakteur "Stern"

Sprecher des Hamburger Senats

Chefredakteur von "Konkret", "natur", "Merian"

Generalsekretär des P.E.N.

1993 Gründer, Herausgeber und Chefredakteur "Die Woche".

Ab 2001 Geschäftsführer Hoffmann und Campe Verlag - Corporate Publishing.

Nikolaus Brender
Porträt: Nikolaus Brender
Nikolaus Brender.
Foto: Volker Skierka

Nikolaus Brender (Jahrgang 1949) begann seine journalistische Laufbahn beim Südwestfunk, er arbeitete bei der ZEIT und anschließend als Redakteur bei den Tagesthemen.

Von 1984 bis 1989 vertrat er die ARD als Korrespondent in Südamerika, wurde dann Auslandschef und später Chefredakteur des WDR-Fernsehens. Seit dem 1. April 2000 ist Brender Chefredakteur des ZDF.

 

 

 

 

 

Klaus Bresser (G)
Porträt: Klaus Bresser
Klaus Bresser
Foto: Volker Skierka

Zwölf Jahre war er Chefredakteur des ZDF. Dort moderierte er von 1985 bis 2002 die Interviewreihe "Was nun?", danach "Talk in Berlin" auf n-tv.

Begonnen hatte seine Fernsehkarriere bei "Monitor" und "Brennpunkt" im WDR. Beim ZDF leitete und moderierte er das "heute-journal" und entwickelte Sendungen wie "Politbarometer" und "Frontal".

Ausgezeichnet mit dem Theodor-Wolff-Preis und der Goldenen Kamera.

 

 

 

Annette Dittert
Porträt: Annette Dittert
Annette Dittert. [Bild: NDR/Markus Rapp]

Annette Dittert, 41, arbeitete von 1984 bis 92 als Reporterin und Moderatorin beim SFB (HF: sfbeat, Aufbau der Jugendwelle Radio 4U; - FS:Fieber, Muwie, SFB-Kinomagazin).

Von 1992-96 leitete sie die Mediensendung Parlazzo beim WDR, um anschließend bis 2000 als stellvertretende Redaktionsleiterin und Moderatorin beim ARD-Morgenmagazin zu arbeiten.

Von 2001-2004 Studioleiterin ARD-Fernsehen Polen wird Annette Dittert im September 2004 als Studioleiterin für das ARD-Fernsehen nach New York übersiedeln.

Jürgen Flimm (G)

Geboren in Gießen, Studium der Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft und Soziologie an der Universität Köln.

1968 erstes Engagement als Regieassistent an den Münchner Kammerspielen. Nach Stationen als Spielleiter am Nationaltheater Mannheim und als Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg (1973/74) freier Regisseur, dann Intendant des Schauspiels Köln.

1985 kehrte er ans Thalia Theater zurück, das er fünfzehn Jahre lang leitete und zu einem der künstlerisch und wirtschaftlich erfolgreichsten Sprechtheater Deutschlands machte. Zu seinen wichtigsten Inszenierungen in Hamburg gehören Stücke von Anton Tschechow (Platonow, 1989; Onkel Wanja, 1995; Drei Schwestern, 1999), Henrik Ibsen (Peer Gynt, 1985; Die Wildente, 1994), Arthur Schnitzler (Liebelei, 1988; Das weite Land, 1995) und William Shakespeare (Hamlet, 1986; Was ihr wollt, 1991; König Lear, 1992; Wie es euch gefällt, 1998).

Mit Luigi Nonos Al gran sole carico d'amore wandte sich Jürgen Flimm 1978 in Frankfurt erstmals der Oper zu. Drei Jahre später folgte an der Hamburgischen Staatsoper Les Contes d'Hoffmann, 1990 in Amsterdam Così fan tutte. Anlässlich dieser Produktion arbeitete er erstmals mit Nikolaus Harnoncourt zusammen, der seither sein wichtigster künstlerischer Partner ist. An der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera, dem Royal Opera House Covent Garden, der Chicago Opera, der Berliner Staatsoper Unter den Linden, der Zürcher Oper sowie der Wiener und der Hamburgischen Staatsoper hat Jürgen Flimm in den vergangenen Jahren Werke von Beethoven, Haydn, Mozart, Schubert, Verdi, Gounod, Strawinsky u.a. inszeniert. Im Sommer 2000 erarbeitete er bei den Bayreuther Festspielen einen neuen Ring, im Juni 2002 war er für die szenische Umsetzung der Uraufführung von Friedrich Cerhas Der Riese vom Steinfeld an der Wiener Staatsoper verantwortlich.

Seine Zusammenarbeit mit den Salzburger Festspielen begann 1987 mit Raimunds Der Bauer als Millionär. Es folgten Das Mädl aus der Vorstadt von Johann Nestroy (1989), Hofmannsthals Der Schwierige (1991), Monteverdis L'incoronazione di Poppea 1993 sowie Purcells King Arthur (2004).

Jürgen Flimm war Professor an der Universität Hamburg und ist Mitglied der Akademien der Künste in Hamburg, München, Berlin und Frankfurt sowie Ehrendoktor der Universität Hildesheim. Zu seinen Auszeichnungen zählen u.a.: Die Medaille für Kunst und Wissenschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, der Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste Berlin, das Bundesverdienstkreuz sowie das Österreichische Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft.

Von 1999 bis 2003 war Flimm Präsident des Deutschen Bühnenvereins, von 2002 bis 2004 Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele. Als Nachfolger von Gründungs-Intendant Gerard Mortier leitet er die RuhrTriennale 2005 bis 2007.

Von 2006 bis 2009 war Jürgen Flimm Intendant der Salzburger Festspiele.

Seit 2010 ist Jürgen Flimm Intendant der Staatsoper Unter den Linden in Berlin.

 

Eric Friedler
Porträt: Eric Friedler
Eric Friedler. [Bild: NDR/Gita Mundry]

Geboren am 20.06.1971 in Sydney, Australien.

Nach seinem Abitur in Köln und seinem Volontariat in den USA schrieb er zunächst für Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland und Amerika und war als Autor für verschiedene Fernsehmagazine der ARD tätig. Von 1997 an arbeitete er als Redakteur und Autor für das ARD-Politmagazin Report Baden-Baden/Mainz des Südwestrundfunks und realisierte zudem auch zahlreiche Dokumentationen und Reportagen für die ARD. 2002 wechselte er dann als Redakteur und Autor für Dokumentationen zum Norddeutschen Rundfunk nach Hamburg und ist seit 2007 in der Abteilung „Fernsehfilm, Spielfilm und Theater“ tätig.

Für seine investigativen Filme, u.a. für seine Dokumentation „Konvoi in den Tod“, in dem er die ungeklärten Umstände eines Massenmordes an gefangenen Taliban-Kämpfern im Norden Afghanistans nachspürt, erhielt Eric Friedler 2003 den Förderpreis des Hanns-Joachim-Friedrich-Preises.

In den vergangenen Jahren wurde er u.a. mit dem „Axel-Springer-Preis“ und dem „Norddeutschen Filmpreis“ ausgezeichnet und für den „Deutschen Fernsehpreis“, die „Goldene Kamera“ und den Grimmepreis nominiert.

Er ist Autor zahlreicher Bücher u.a. „Zeugen aus der Todeszone“ (zusammen mit Barbara Siebert), „Makkabi Chai“ und „Bagels“.

Christoph-Maria Fröhder

Wurde 1942 geboren.

1969 berichtete er zum ersten Mal aus einem Krisengebiet. Das Thema war die Rettung von Kindern aus Biafra, dem heutigen Nigeria. Danach arbeitete er als freier Fernsehjournalist in Vietnam, Bangladesh, Angola, Uganda, Peru, Afghanistan und im Nahen Osten. 1975 blieb er als einziger Fernsehkorrespondent beim Einmarsch der Roten Khmer in Pnom Phen. Bevor sein gedrehtes Filmmaterial beschlagnahmt werden konnte, schmuggelte er es in einem falschen Gipsarm aus Kambodscha heraus. 1992 wurde er von serbischen Soldaten bei Dreharbeiten zusammengeschlagen. Fröhder ist auch für seine politischen Reportagen aus Deutschland bekannt: "Der Fall Transnuklear" deckte zum Beispiel Korruption in der Atomindustrie auf.

Für seine Arbeiten wurde Christoph-Maria Fröhder mit dem Preis der deutschen Fernsehkritik, dem Eduard-Rheine-Preis und dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ausgezeichnet.

 

Petra Gerster
Porträt: Petra Gerster
Petra Gerster
Foto: Rico Rossival/ZDF

1955
geboren in Worms

1973
Abitur

1974
Studium der Slawistik und Germanistik in Konstanz und den USA

1974
Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen Volkes

1981
Staatsexamen und Magister

1982
Studienaufenthalt in Paris
Freie Mitarbeit beim Kölner Stadt-Anzeiger

1983
Volontariat beim Kölner Stadt-Anzeiger

1984
Redakteurin in der Bezirksredaktion des Kölner Stadt-Anzeigers

1985
Nachrichtenredakteurin beim WDR („Aktuelle Stunde“)

1987
Moderation „Aktuelle Stunde“

von 1989
Redakteurin und Moderatorin des ZDF-Frauenjournals

bis 6/1999
„ML Mona Lisa“

1992
Moderatorin „3 sat Frauenstammtisch“

1993
Moderation des ZDF-Magazins „Achtung! Lebende Tiere!“

1994
Moderation „Gerster. Neunzehnzehn“

seit 1998
Redakteurin und Präsentatorin der ZDF-Nachrichtensendung „Heute“

August 2001
Buchveröffentlichung „Der Erziehungsnotstand. Wie wir die Zukunft unserer Kinder retten.“

März 2003
Buchveröffentlichung „ Stark für das Leben – Wege aus dem Erziehungsnotstand."

2007
Buchveröffentlichung "Reifeprüfung. Die Frau von 50 Jahren."

2009
Buchveröffentlichung "Ihrer Zeit voraus - Frauen verändern die Welt."
Mit Andrea Stoll.

2010
Buchveröffentlichung "Charakter. Worauf es bei der Bildung wirklich ankommt."
Mit Christian Nürnberger.

Preise und Auszeichnungen:

1996 „Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis“ für Fernsehjournalismus

1998
„Goldene Kamera“ für Journalistische Glaubwürdigkeit

1999
„Bambi“ für die Kategorie „TV-Moderation“

2003
"Goldener Gong" der Leser für die beste TV-Nachrichtenmoderation.

2005
„Medienpreis Davos“

Johannes Hano

Geboren 1963 in München.

Er ist mit der chinesischen Journalistin Wang Jingyang verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei Kinder.

Nach dem Studium der Politischen Wissenschaften, des Staats- und Verwaltungsrecht in Frankfurt und Hamburg arbeitete er als freier Journalist für den NDR Hörfunk und das ZDF. Seit 2002 ist er festangestellter Mitarbeiter des ZDF. Nach Stationen im Landesstudio Hamburg, dem Morgenmagazin, im ZDF Hauptstadtstudio und bei Frontal 21 übernahm er 2007 die Leitung des ZDF Studios Ostasien. Er ist verantwortlich für die Berichterstattung aus China, Japan, den Philippinen, Nord- und Südkorea, Taiwan, Mikronesien und der Mongolei.

2003 erhielt er gemeinsam mit Elmar Thevessen den RIAS-Fernsehpreis für die Dokumentation: "Der Tag der die Welt veränderte".

2007 wurde er mit seiner Dokumentation "Die Macht der Spiele" für den Grimme -Preis nominiert.

DOKUMENTATIONEN (Auswahl)

ARTE 1997:
"Das Jugendgefängnis Hahnhöfer Sand"
Gemeinsam mit Jörg Rosizke.

ZDF 2002:
"Der Tag der die Welt veränderte"
Gemeinsam mit Elmar Thevessen.

ZDF 2003:
"Die Große Lüge – Bush, Blair und Saddams Bombe"
Gemeinsam mit Thomas Reichart.

ZDF 2005:
"Außer Kontrolle – Das Sicherheitschaos am Frankfurter Flughafen"
Gemeinsam mit Jörg Brase und Thomas Reichart.

ZDF 2007:
"Die Macht der Spiele – Peking ein Jahr vor Olympia"

ZDF 2008:
"Einsatz in der Hölle- Die Erdbebenkatastrophe von Sichuan"

ZDF 2008:
"Um jeden Preis – Chinas Führung und die Spiele"

ZDF 2009:
"Angriff auf das Paradies - Mikronesien vor dem Untergang"

ZDF 2010:
"Chinas Grenzen- Abenteuer vom Usuri bis zum Hindukusch", 2 Teile.

Tina Hassel
Porträt: Tina Hassel
Tina Hassel. [Quelle: ARD]

Tina Hassel (40), drei Kinder, ist seit Januar 2002 Leiterin der Programmgruppe Ausland Fernsehen im Westdeutschen Rundfunk und Moderatorin der WDR-Ausgaben des ARD-Weltspiegel und des WDR-Auslandsmagazins Weltweit.

Die am 11. Mai 1964 in Köln geborene Journalistin studierte in Köln und Bordeaux Geschichte und Politik mit Magisterabschluss. Während der Studienzeit arbeitete sie als Politikredakteurin und Moderatorin bei einer privaten französischen Radiostation in Bordeaux. Für WDR-Hörfunk und Fernsehen und für das französischsprachige Programm der Deutschen Welle war sie in Köln als freie Mitarbeiterin tätig. Von März 1990 bis September 1992 volontierte Tina Hassel beim WDR. Seit September 1992 arbeitete sie als Redakteurin in der Redaktionsgruppe Wirtschafts- und Sozialpolitik, wo sie auch das wöchentliche WDR-Magazin „Markt“ moderierte. Von August 1994 bis Dezember 1999 war Tina Hassel ARD-Korrespondentin im ARD-Studio Paris. Im Anschluss bis Dezember 2001 arbeitete sie in gleicher Funktion im ARD-Studio Brüssel. Danach wechselte sie als Auslandschefin nach Köln.

Neben diversen nationalen und internationalen Preisen erhielt Tina Hassel 1998 den renommierten Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus.

Maybrit Illner
Porträt: Maybrit Illner
Maybrit Illner. [Quelle: zdf.de]

Moderatorin des ZDF-Polit-Talks "Berlin Mitte"

1965
geboren in Berlin

1983
Abitur

1983 bis 1984
Volontariat in der Sportredaktion des Fernsehens der DDR

1984
Studium der Journalistik in Leipzig

1988
Redaktion und Moderation in der Sportredaktion des DDR-Fernsehens

1990 bis 1991
Redakteurin und Moderatorin der DFF-Auslandsredaktion

1991
Moderatorin des täglichen "Abendjournals" im DFF

Juli 1992
Moderatorin des ZDF-"Morgenmagazins"

Okt. 98 –Juli 99
Leiterin des ZDF-"Morgenmagazins"

seit Oktober 99
Moderatorin der politischen Talkshow "Berlin Mitte"

Auszeichnungen:

2000
Hanns-Joachim Friedrichs-Preis (mit Gabi Bauer und Sandra Maischberger)

2001
Mitteldeutscher Medienpreis Hans Klein

2002
Bambi

2002
Deutscher Fernsehpreis "Beste Informationssendung/Beste Moderation Information" für das TV-Duell gemeinsam mit Sabine Christiansen

2002
Goldener Gong (mit Redaktionsleiter Volker Wilms)

2003
Bayerischer Fernsehpreis

2004
Deutscher Fernsehpreis "Beste Informationssendung/Beste Moderation Information" für „Berlin Mitte“

Seit 2003 ist Maybrit Illner auch Botschafterin des Deutschen Roten
Kreuzes.

Claus Kleber

Dr. Claus Kleber wurde Anfang 2003 Chef und Moderator des ZDF „heute-journals“. Zuvor berichtete er zwölf Jahre lang für die ARD aus den Vereinigten Staaten.

Claus Kleber wurde am 2. September 1955 in Reutlingen (Baden-Württemberg) geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Berlin, im Fürstentum Liechtenstein und schließlich in Bensberg bei Köln. Er studierte Jura in Tübingen, Lausanne und Genf und (im Rahmen eines Forschungsaufenthalts für die Promotion) in Washington.

Seine ersten journalistischen Gehversuche machte er noch vor dem Abitur in einer Lokalredaktion des „Kölner Stadt Anzeigers“ und blieb als Student auf dem dort begonnenen Berufsweg. Ab 1978 arbeitete er (offiziell nebenbei, tatsächlich aber über Jahre „full time“) als Reporter und Moderator beim Südwestfunk.

Nach den juristischen Staatsexamen und Promotion und einem Ausflug in den Anwaltsberuf wurde er 1985 Leiter des SWF-Studios in Konstanz am Bodensee. Von dort aus ging er 1986 zum ersten Mal als Korrespondent in die US-Hauptstadt. 1989 wurde Kleber als Chefredakteur des RIAS-Hörfunks nach Berlin geholt, wo er den Fall der Mauer und den Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums aus der Nähe beobachten und auf vielen Reisen miterleben konnte.

1990 ging Claus Kleber zum Norddeutschen Rundfunk, der ihn erneut als Korrespondent in die USA schickte. Dort wechselte er 1992 vom Hörfunk zum Fernsehen und wurde einer der besten journalistischen Kenner der USA und der amerikanischen Politik. Kleber berichtete im Laufe der Jahre aus allen fünfzig US-Bundesstaaten, er traf und interviewte die Präsidenten von Vater bis Sohn Bush und die entscheidenden Mitglieder der gegenwärtigen Administration. Seine journalistische Arbeit wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet.

2002 rief ihn der NDR als neuen Studioleiter nach London. Dort blieb er nur ein halbes Jahr. Das ZDF holte den erfahrenen Auslandskorrespondenten als Nachfolger des erfolgreichen Wolf von Lojewski auf seine jetzige Position in Mainz.

Neben Moderationen und der Arbeit als Redaktionsleiter ist Kleber seiner Leiden-schaft als Reporter und Filmemacher treu geblieben. Seine ZDF-Dokumentationen „Allmacht Amerika“, „Menschen im Morgenland“ und „Minenfeld Afghanistan“ waren bei Publikum und Presse erfolgreich.
Im Jahr 2004 wurde „Amerikas Kreuzzüge“, sein Buch über die Weltpolitik von Präsident George W. Bush zum Bestseller. Zuletzt erschien 2006 „Nachrichten, die Geschichte machten“, ein von ihm herausgegebenes Geschichtslexikon für Jugendliche.

Claus Kleber ist verheiratet mit der Ärztin Dr. Renate Grziwok-Kleber. Sie leben mit Golden Retriever „Lady“ in Wiesbaden. Die ältere Tochter Catharina (23) studiert in Wien, die jüngere Alexandra (21) in Innsbruck.

Preise

  • RIAS TV-Preis für Amerika-Berichterstattung (1997, 1999, 2003)

  • Quandt-Preis für Wirtschaftsberichterstattung (1999)

  • Hildegard von Bingen-Preis (2004)

  • Corine-Preis für das beste Sachbuch 2005

  • Deutscher Fernsehpreis 2005, 2006 und 2009
  • Grimme-Preis 2009

 

Theo Koll
Porträt: Theo Koll
Theo Koll. [Quelle: ZDF/ Kerstin Bänsch]

19. März 1958
geboren in Bensberg bei Köln

1977 bis 1985
Studium der Politischen Wissenschaft, Neueren Geschichte, Soziologie und des Staatsrechts an den Universitäten Bonn, London und Paris

1977 bis 1984
Freie Mitarbeit u.a. bei Deutschlandfunk, Journalist, Bayerischer Rundfunk

1985 bis 1986
Volontariat beim NDR

1987 bis 1988
Freier Mitarbeiter beim NDR, u.a. Extra III, PlusMinus

1988 bis 1990
Fernsehredakteur beim NDR, u.a. Hamburg-Korrespondent Tagesschau/Tagesthemen, div. Auslandsvertretungen in Washington und Tokio

1990 bis 1993
Fernsehredakteur und Reporter beim ZDF, Studio Bonn

1993 bis 2000
Leiter des ZDF-Studios in London

2001 bis 2003
Moderator 'Koll NeunzehnZehn', 3sat

seit April 2001
Moderator und stellvertretender Leiter 'Frontal 21', ZDF
zusätzl. Moderator Theatersendung 'Foyer', 3sat

2009 bis 2010
Leiter der ZDF-Hauptredaktion Außenpolitik und Moderator des ZDF-Magazins „auslandsjournal“

2010 bis 2014
Leiter der ZDF-Hauptredaktion Politik und Zeitgeschehen und Moderator des „Politbarometer“, der ZDF-Wahlsendungen, des „auslandsjournal“ und der „ZDF-Spezial“-Sendungen.

seit Juli 2014
Leiter des ZDF Studio Paris


Auszeichnungen:

2005
Bayerischer Fernsehpreis

2006
Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus

2006
Goldener Prometheus, Fernsehjournalist des Jahres

2007
Goldene Kamera

2008
B.A.U.M. Umweltpreis

2013
Deutscher Fernsehpreis für beste Information

Gerhard Krug (G) (†)

Geboren am 5.8.1936, gestorben am 12.06.2011

Gerhard Krug studierte Germanistik, Literatur-Wissenschaft und Sport. Volontariat bei der WELT und WELT am Sonntag, später Reporter und Ressortleiter für Politik, Gesellschaft, Kultur und Serie beim STERN. Stellvertr. Chef-Redakteur TEMPO und Redaktionsleiter Fernsehen beim ORB in Potsdam. Theodor-Wolff-Preis. Genscher-Biographie.

Krug war in den 6oer Jahren Fussball-Bundesliga-Spieler beim HSV (64 Spiele) und wurde Deutscher Meister (196o) und Pokalsieger (1963).

Er lehrte in der Electronical Media School (EMS) von Potsdam TV-Themen.

Gehrhard Krug starb am 12. Juni 2011.

Stephan Lamby
Porträt: Stephan Lamby
Stephan Lamby
Foto: ecomedia tv

Geboren 1959 in Bonn.

Stephan Lamby studierte Germanistik und Anglistik in Marburg und Hamburg. Er arbeitete u.a. als freier Journalist in New York und als stellvertretender Redaktionsleiter sowie Moderator bei ZEIT TV, dem Fernsehmagazin der ZEIT.

Seit 1997 ist Stephan Lamby Geschäftsführer der Hamburger Produktionsfirma ECO Media, die hochwertige TV-Dokumentationen herstellt.

Stephan Lamby hat als Autor in mehreren Dokumentationen den Berliner Politikbetrieb untersucht, darunter:

  • „Schlachtfeld Politik - die finstere Seite der Macht“,
  • „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort - Lüge und Wahrheit in der Politik“,
  • „Das Duell: Merkel gegen Steinbrück“
    (jeweils NDR/ARD).

Lamby hat biografische Dokumentationen herstellt (Helmut Kohl, Henry Kissinger, Fidel Castro, jeweils ARD, Joschka Fischer, Phoenix), außerdem hat er sich mehrfach mit der Finanz- und Eurokrise auseinandergesetzt:

  • „Der Domino-Effekt“ (ZDF/Arte),
  • „Der große Rausch – ein Investmentbanker packt aus“ (WDR/ARD),
  • „Was macht Merkel? - Die Kanzlerin in der Eurokrise“ (WDR/ARD).

Als Geschäftsführer der ECO Media verantwortet Stephan Lamby darüber hinaus zahlreiche Dokumentationen über Politik, Wirtschaft, Geschichte, Kultur und Wissenschaft für ARD, ZDF, Arte und 3sat.

Stephan Lamby erhielt für seine Filme zahlreiche Auszeichnungen, u.a.:

  • Deutscher Fernsehpreis
  • Deutsch-Französischer Journalistenpreis
  • Medienpreis des Deutschen Bundestages
  • Deutscher Wirtschaftsfilmpreis
  • Quandt-Medienpreis
  • Hans-Klein-Medienpreis
  • Robert-Geisendörfer-Preis.
Jürgen Leinemann (G) (†)

Geboren am 10. Mai 1937 in Burgdorf, gestorben am 9. November 2013.

Abitur 1957

Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Marburg und Göttingen, Staatsexamen 1963

journalistische Arbeit als freier Mitarbeiter beim Burgdorfer Kreisblatt und bei der Deutschen Presseagentur in Berlin

ab 1966 dpa-Redakteur, zunächst in Hamburg, ab 1968 in Washington - Berichte über Vietnam-Politik und Mondlandung, Rassenkrawalle und Watergate

seit 1971 SPIEGEL-Büroleiter in Washington, ab 1975 Redakteur, seit 1978 Reporter im Bonner Büro

mit dem Fall der Mauer verlegte Jürgen Leinemann seinen Wohnsitz nach Berlin - seitdem Reporter im Berliner SPIEGEL-Büro

von 1998 bis 2001 SPIEGEL-Büroleiter in Berlin und Ressortleiter Deutsche Politik

SPIEGEL-Autor seit 2002

Hobby Fußball:
Berichte von den Weltmeisterschaften 1982 in Spanien, 1986 in Mexiko, 1990 in Italien und 1994 in den USA

Auszeichnungen

1983
Egon-Erwin-Kisch-Preis

2001
Siebenpfeiffer-Preis

Publikationen

"Die Angst der Deutschen" (1982)

"Macht" (1983)

"Nur nicht weiter so" (1990)

"Der gemütliche Moloch" (1991)

"Gespaltene Gefühle" (1995)

"Sepp Herberger - ein Leben, eine Legende" (1997)

"Gratwanderungen, Machtkämpfe, Visionen - Deutsche Momente" (1999)

"Helmut Kohl. Ein Mann bleibt sich treu - Die Inszenierung einer Karriere" (2001)

"Höhenrausch - De wirklichkeitsleere Welt der Politiker"

Jürgen Leinemann starb am 9. November 2013.

Ilse Madaus-Friedrichs (G)
Porträt: Ilse Madaus-Friedrichs
Ilse Madaus-Friedrichs
Foto: Volker Skierka

Geboren am 11. Juli 1933 in Hamburg.

Grundschule, Gymnasium, Fachhochschule für Mode und Design in Hamburg.

1956
Heirat mit Dieter Madaus, drei Kinder

1984
Trennung von Dieter Madaus

Lebte seit 1985 mit Hanns Joachim Friedrichs in Hamburg zusammen. Kurz vor seinem Tod heirateten Ilse Madaus und Hanns Joachim Friedrichs auf Sylt.

 

Sandra Maischberger
Porträt: Sandra Maischberger
Sandra Maischberger. [Quelle: ARD]

Journalistin, Moderatorin, Produzentin und Autorin.

Geboren 1966 in München.

Ausbildung zur Redakteurin an der deutschen Journalistenschule München.

TV-Moderationen (Auswahl)

1989-2001
„Live aus dem Schlachthof“ (BR)
„Talk im Turm “ (Live‐Moderation, SAT.1)
„0137” (tägliches Interviewmagazin, Premiere)
„Spiegel TV Interview” (Konzeption und Moderation, VOX)

2000-2006
„maischberger“ (n-tv)

seit 2003
„Menschen bei Maischberger“ (ARD), seit 2016 „maischberger“

seit 2014
„Ich stelle mich“ (ARD)

Filmproduktionen als Autorin (Auswahl)

2007
„Helmut Schmidt außer Dienst“

2010
„Richard von Weizsäcker - Für immer Präsident“

2011
„Pershing statt Petting“

2013
„Reichstag“

2014
„Mensch, Bio!“

Filmproduktionen als Produzentin (Auswahl)

2013
Ein blinder Held - Die Liebe des Otto Weidt

2013/2015
Unterwegs auf dem Nordseeküstenradwanderweg

2014
Kill Zone USA

2015
Der gute Göring

2015
Abenteuer Türkei

Auszeichnungen (Auswahl)

2000
Deutscher Fernsehpreis

2000
Hanns‐Joachim‐Friedrichs‐Preis für Fernsehjournalismus

2001
Bayerischer Filmpreis

2008
Goldene Kamera

2013
Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland

2016
Deutscher Fernsehpreis

2016
Romy

Marcel Mettelsiefen

Geboren 1978.

Lebt in Berlin.

Marcel Mettelsiefen, aufgewachsen in Spanien und Deutschland, begann nach dem Abitur zu fotografieren. Zum Fotojournalismus kam er über seine Mitarbeit an der 1998 gegründeten Zeitschrift "Zenith - Zeitschrift für den Orient". Mettelsiefen ist bis jetzt Bildchef und Mitherausgeber der Zeitschrift Zenith.

Im Jahr 2000 reiste er für Monate nach Israel und Palästina und fotografierte dort für die Nachrichtenagentur AP. Nach seiner Rückkehr aus dem Nahen Osten begann eine Zusammenarbeit mit der Nachrichtenagentur dpa, für die er aus Krisengebieten wie Afghanistan (2001), Irak (2003) und Haiti (2004) berichtete. Neben seiner Arbeit als Fotograf, begann Marcel Mettelsiefen 2004 ein Medizinstudium an der Berliner Charité. Ende 2008 unterbrach er sein Studium und ging für 13 Monate nach Afghanistan, um dort ein fotografisches Langzeitprojekt zu realisieren. Es folgt eine enge Zusammenarbeit mit Christoph Reuter, stern-Korrespondent in Kabul.

2009 veröffentlicht er zusammen mit Reuter das Buch "Kunduz, 04. September 2009. Eine Spurensuche", eine Recherche des Luftangriffs im Süden der Stadt Kunduz und eine Porträtserie der Hinterbliebenen der insgesamt 92 Zivilisten, die dabei ihr Leben verloren. Das Projekt wurde 2010 für einen Henri Nannen Preis nominiert. Die begleitende Ausstellung wurde in Potsdam (2010), Hamburg (2010) und München (2011) präsentiert. Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg besuchte im Mai 2010 die Ausstellung und bat bei den Vermittlungen für die Entschädigungen der Opferfamilien mitzuhelfen. Ende August 2010 wurde jede Familie mit 5000 Euro entschädigt. Ein Teil des Projektes ist in der internationalen Wanderausstellung „Freedom to Create“ zu sehen.

Im Frühjahr 2011 hat Marcel Mettelsiefen im Auftrag der Magazine stern, Der Spiegel und Geo in Ägypten, Libyen, Syrien und Afghanistan fotografiert.

Im Dezember 2011 hat Mettelsiefen angefangen zu filmen. Insgesamt 14 Mal ist er undercover in das revolutionäre Syrien gereist. Entstanden sind u.a. "Heimlich in Homs – Im Herzen des Syrischen Aufstandes“ für die ARD ( ausgezeichnet mit dem Axel Springer Preis, die 30 minütige Doku “Homs – a city under siege“ für CNN, ausgezeichnet mit dem Edward R. Murrow Award, und zahlreiche weitere Stücke für ZDF, ARD, canal+, channel4 und Al Jazeera.

Eva Müller

Geboren 1979,

studierte in Tübingen und Marseille Geschichte, Linguistik und Öffentliches Recht. Im Anschluss daran volontierte sie beim Westdeutschen Rundfunk in Köln. Seit 2005 arbeitet sie als freie Journalistin für die ARD/WDR-Dokumentations-Redaktion ‚die story’ und das ARD-Politikmagazin MONITOR. Für ihre Filme wurde sie u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis, dem Axel-Springer-Preis, dem Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik und dem CNN Award 'Journalist of the year' ausgezeichnet und für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. 2013 erschien ihr Buch "Gott hat hohe Nebenkosten", das ein Bestseller wurde.

Filme (Auswahl):

Abgehängt (ARD/WDR 2006)

Die Hartz 4 Schule (WDR/SWR/ARD 2007)

Die Armutsindustrie (ARD/WDR 2009)

Acht Türken, ein Grieche und eine Polizistin - Die Opfer der Rechtsterroristen (ARD/RBB/NDR/WDR 2011)

Der Fall von Adolf Sauerland (WDR 2012)

Gott hat hohe Nebenkosten - Wer wirklich für die Kirchen zahlt (ARD/WDR 2012)

Susanne Ottersbach-Flimm (G)

Ausbildung

Abitur:
1976, Gymnasium Hürth

Studium:
Germanistik, Anglistik, Pädagogik an der Universität Köln
Abschluß 1986 Magister Artium


Beruf

1983 – 1986
diverse Dramaturgien am Schauspiel Köln


1987
Praktikum bei Studio Hamburg

1987 – 1995
Producer bei Multimedia GmbH

1995 – 1996
Chefproducer Fiction bei Multimedia GmbH

1996 bis Dezember 1998
Neugründung der a + i filmproduktion (100% Tochter des SPIEGEL-Verlages) .
Leiterin des Geschäftsbereichs Film

1999- 2003
Producer bei Studio Hamburg Produktion

2000- 2003
Lehrauftrag Bereich Drehbuch Filmstudium Hamburg

seit 2004
freie Produzentin, für verschiedene Produktionsfirmen tätig

Produzent: Susanne Ottersbach
Filmographie (Auswahl der Produktionen)


Multimedia GmbH

1992

„Unsere Hagenbecks“
Staffel 2, 13 x 50’ für ZDF
Regie: Christian Görlitz

1993

„Unsere Hagenbecks“,
Staffel 3, 13 x 50’ für ZDF
Regie: Christian Görlitz

„Mike Krüger-Show“
13 x 45’ für SAT 1
Regie: Klaudi Fröhlich

1994

„Der gute Merbach“
Special, 45 Min. für ZDF
mit Will Quadflieg
Regie: Matti Geschonneck

„Der Mörder und sein Kind“
90 Min. für WDR
mit Ulrich Tukur (Goldene Kamera)
Regie: Matti Geschonneck

1995

Multimedia GmbH
Chefproducer Fiction


„Ich bin unschuldig - Ärztin im Zwielicht“
TV Movie, 90 Min. für SAT 1
mit Matthias Habich, Udo Samel, Suzanne von Borsody
Regie: Frank Guthke

„Angst hat eine kalte Hand“
90 Min. für WDR
mit Cornelia Froboess, Katja Riemann, Udo Samel
Regie: Matti Geschonneck
Telestar und Darstellerpreis der Akademie der Künste für Cornelia Froboess,
Regiepreis der Akademie für Matti Geschonneck,
Deutscher Kamerapreis für Rudolf Blahacek)

„Große Freiheit“
1 x 90’ & 8 x 50’ für ZDF
mit Peter Striebeck u. Dominique Horwitz
Regie: Christian Görlitz, Robert Sigl, Daniel Helfer

„Notaufnahme alphateam“
Weekly, Konzeption der Serie, Durchführung der ersten beiden Staffeln 26 x 45’ für SAT 1
Regie: Gero Erhardt und viele andere

1996

„Der Schrei der Liebe“
90 Min. für WDR, TV-Movie für ARD-Reihe „Wilde Herzen“
mit Jürgen Prochnow, Eva Mattes
Regie: Matti Geschonneck

1999- 2002
Producer bei Studio Hamburg Produktion

1999

"Der Mörder meiner Mutter"
TV-Movie, 90 Min. für SAT 1
mit Sebastian Koch, Laura Tonke, Susanne Lothar, Leonard Lansink
Regie: Lars Kraume

"Kein Weg zurück"
Fernsehspiel , 90 Min.für ZDF
mit Miroslaw Nemec, Barbara Auer, Karoline Eichhorn, Armin Rohde
Regie: Volker Vogeler
Buch: Volker Vogeler

2001

"Liebeskrank"
TV- Movie, 90 Min.für SAT 1
mit Muriel Baumeister, Pierre Besson u.a.
Regie: Olaf Kreinsen
Buch: Guido Pruys

2002

"Geschichten vom Meer"
6 x 90 Min. für Degeto
Konzeption und Drehbuchentwicklung
Buch: Dr. Rainer Berg

2000- 2003
Lehrauftrag Bereich Drehbuch Filmstudium Hamburg (Hark Bohm)

2004

„Käthchens Traum“
nach Heinrich von Kleist
90 Minuten für WDR
gefördert durch Filmstiftung NRW
Mit Tobias Moretti, Teresa Weißbach, Julia Stemberger u.a.
Regie: Jürgen Flimm
Buch: Stefan Dähnert
Eröffnungsfilm Cologne Coneference 2005

2005

„Sie ist meine Mutter“
90 Minuten für WDR
mit Thekla Carola Wied, Kyra Mladek, Rüdiger Vogeler u.a.
Regie: Dagmar Hirtz
Buch: Hannah Hollinger
Für Ziegler Film Berlin

2006

„Moppel-Ich“
90 Minuten für ZDF
mit Christine Neubauer, Henning Baum u.a.
Regie: Thomas Nennstiel
Buch: Lars Albaum
Für Ziegler Film Berlin

„Die Erntehelferin“
90 Minuten für Degeto
mit Christine Neubauer, Götz Otto, August Schmölzer u.a.
Regie: Peter Sämann
Buch: Susanne Beck und Thomas Eifler
Für Ziegler Film Berlin

2007

„Suchkind 312“
90 Minuten für Degeto (nur Buchentwicklung und Casting)
Buch: Susanne Beck und Thomas Eifler
Regie: Gabi Kubach
Für Ziegler Film Berlin

„Die Jäger des Ostseeschatzes“
90 Minuten für SAT 1
Buch: Christoph Falkenroth, Peter Freund
Regie: Diethard Küster
Mit Desirée Nosbusch, René Steinke, Henning Baum u.a.
Für Cinecentrum Hamburg

2008


„Treuepunkte“
90 Minuten für ZDF
Buch: Lars Albaum
Regie: Thomas Nennstiel
Mit Christine Neubauer, Martin Lindow, Henning Baum, Dirk Bach u.a.
Für Ziegler Film Berlin
Postproduktion

2009/2010

„Keine Angst“                       
90 Minuten für WDR
Buch: Martina Mouchot
Regie: Aelrun Goette
Mit Michelle Barthel, Carolyn Genzkow, Max Hegewald, Frank Giering
u.v.a.
Für Tag/Traum Köln, gefördert von der Filmstiftung NRW

2010

„Jenseits der Mauer“                              
90 Minuten für WDR/ MDR
gefördert durch MDM Förderung
Buch: Holger Karsten Schmidt
Regie: Friedemann Fromm
Mit Henriette Confurius, Katja Flint, Ulrike Krumbiegel, Edgar Selge,
Herbert Knaup, Renate Krößner u.v.a   

Für Ziegler Film Berlin
nominiert für Bambi 2010,
nominiert für Grimmepreis 2010
nominiert für den Jupiter Preis der Zeitschrift cinema

2011

„Pfarrer Braun- Ausgegeigt“ (AT) 90 Minuten für Degeto
Buch: Cornelia Willinger
Regie: Jürgen Bretzinger
Mit: Ottfried Fischer. Peter Heinrich Brix, Michael Rehberg u.a.
Für Polyphon Hamburg/ Berlin

2012

Riskante Patienten“ (AT) 90 Minuten für WDR und Degeto
Buch: Daniel Nocke
Regie: Stefan Krohmer
Kamera: Benedict Neuenfels
Mit: Devid Striesow, Corinna Kirchhoff, Martin Feifel, Joanna Kitzl

Für Claussen+Wöbcke+Putz Filmproduktion München
Bernd Burgemeister Preis Filmfest München 2012
Grimmepreis-Nominierung 2013
Nominierung Corinna Kirchhoff und Aljoscha Stadelmann als 
Beste Nebendarsteller durch Bundesverband der Film- und
Fernsehschauspieler Berlinale 2013

2013

„Das Leben ein Fest“ (AT) von Annette Hess für ZDF 2x 90 Minuten

„Gute Taten“ (AT) von Daniel Nocke, Regie Stefan Krohmer,     
Buchentwicklung für WDR

Diverse Fernsehspiele und Kinoprojekte in Entwicklung und Vorbereitung

Frank Plasberg
Porträt: Frank Plasberg
Frank Plasberg. [Foto: ARD]

Geboren am 18.05.1957 in Remscheid
deutscher Fernsehmoderator

Herkunft
Frank Plasberg wurde am 18. Mai 1957 als einziges Kind eines kaufmännischen Angestellten und einer Kinderkrankenschwester in Remscheid geboren.

Ausbildung
Bereits als Schüler freier Mitarbeiter der Rheinischen Post, lag es für P. nahe, nach der Schule zunächst ein Volontariat als Ausbildungsgang zu wählen. Diese Station seines Berufslebens absolvierte er 1975 im Alter von 18 Jahren bei der Schwäbischen Zeitung. Ab 1980 studierte P. in Köln Theaterwissenschaften, Politik und Pädagogik, entschied sich aber nach der Zwischenprüfung für die journalistische Laufbahn und verabschiedete sich von den Hörsälen.

Wirkung
Nach dem Volontariat kam P. zur Münchener Abendzeitung, für die er als Polizeireporter und Redakteur arbeitete. Parallel zu seinem Studium begann er Anfang der 80er Jahre mit ersten Moderationen von Radiosendungen bei SWF 3 (später SWR 3) in Baden-Baden. 1987 fand das Moderatorenpaar P. und Christine Westermann zusammen, das dann 15 Jahre lang die "Aktuelle Stunde" des WDR-Fernsehens moderierte, von zahlreichen Zuschauern hoch geschätzt. Ab 1992 war P. als Redaktionsleiter Hauptverantwortlicher für die Sendung. Über zehn Jahre zeichnete er zudem für eine Vielzahl von Sondersendungen des Senders verantwortlich. Am 1. Okt. 1998 wurde P. Programmgruppenleiter Aktuelles und 2. Stellvertretender Chefredakteur der NRW-Landesprogramme. In seinen Bereich fielen damit alle tagesaktuellen Sendungen des WDR Fernsehens aus Düsseldorf, neben der "Aktuellen Stunde" die Sendungen "NRW am Mittag", die "Hier und Heute"-Reportagen und "NRW am Abend".

Mit Beginn des Jahres 2001 übernahm P. für das WDR-Fernsehen die Polit-Talkshow "Hart aber fair", in der er jeden Mittwochabend auch ranghöchsten Funktionären und Regierungsvertretern auf den Zahn fühlt. Gesendet wurde zu Beginn nur aus Köln, später dann, wenn es Anlass oder auch Prominenz der Gäste erforderten, auch schon mal aus der Bundeshauptstadt Berlin. Im März 2002 wurde P. zudem Sonderkorrespondent und Reporter der WDR-Chefredaktion. In dieser Funktion ist er zuständig für ARD-Sondersendungen und "Brennpunkte", meist als ins Programm eingeschobene Live-Sendungen nach unvorhergesehenen Großereignissen und Katastrophen.

Vielfach wurde P. für seine ruhige und sehr souveräne Art der Diskussion und Berichterstattung gelobt. Im Herbst 2003 fand diese Wertschätzung Ausdruck mit der Verleihung des "Deutschen Fernsehpreises" (Beste Informationssendung) für "Hart aber fair". Die Süddeutsche Zeitung (3.6.2003) bezeichnete P.s Polit-Talk als "etwas andere Talkshow" und ihren Leiter als "etwas anderen Moderator". Die Sendung versuche "auf Augenhöhe mit dem Publikum zu bleiben, weil sie politische Probleme über Schicksale von Betroffenen begreiflich macht, weil sie Zuschauer zu Wort kommen lässt und Politiker aufs Alltagsparkett führt". P. sei ein "Dranbleiber", einer "der sich nicht abschütteln lässt".

Quelle: Munzinger-Archiv

 

Fritz Pleitgen (G)
Porträt: Fritz Pleitgen
Fritz Pleitgen
Foto: Klaus Görgen / WDR

Geboren am 21.03.1938 in Duisburg

1959 - 1962
Volontär und Redakteur bei der FREIEN PRESSE, Bielefeld

1963 - 1970
Westdeutscher Rundfunk Köln TAGESSCHAU und Sonderberichte

1970 - 1977
ARD-Korrespondent in Moskau

1977 - 1982
Leiter ARD-Studio DDR

1982 - 1987
Leiter ARD-Studio Washington

1987 - 1988
Leiter ARD-Studio New York

1988 - 1993
Westdeutscher Rundfunk Köln:
Chefredakteur Fernsehen
Leiter Programmbereich Politik und Zeitgeschehen

01.01.1994
Hörfunkdirektor Westdeutscher Rundfunk Köln

01.07.1995 bis Juli.2007
Intendant Westdeutscher Rundfunk Köln

01.01.2001 bis 31.12.2002
Vorsitzender der ARD

seit September 2002
EBU-Vizepräsident

Christina Pohl

Geboren am 29.04.1965 in Hann. Münden/Niedersachsen
Ledig, ein Kind
Filmautorin bei SPIEGEL TV

Berufstätigkeit

1988
Praktikum bei der Firma Transvision/MTV in Berlin

1988-1989
fest angestellt bei Transvision/MTV
Redaktion und Produktion, Regieassistenz für Musikvideoclips

1989
Festanstellung bei der Stutenbäumer KG Berlin zur Gründung des Lokalsenders „Fernsehen aus Berlin“ (FAB)

seit 1989
Gesellschafterin von FAB

seit 01.09.1991
Filmautorin bei SPIEGEL TV

Ausbildungsweg und Schule

1971
Erste Klasse Grundschule in Hann. Münden

1972-1973
Zweite und dritte Klasse in der deutsch-schwedischen Privatschule Los Christianos/Teneriffa

1974
Vierte Klasse Grundschule in Hann. Münden

1975-1984
Gymnasium

1985-1990
Magisterstudium Anglistik, Spanisch & Publizistik an der Freien Universität Berlin

Filmauswahl

14.02.1993
SPIEGEL TV Magazin: „Die Mädchen von Thale“

08.08.1993
SPIEGEL TV Magazin: „Leukämie-Kinder“

16.10.1993
SPIEGEL TV Special: „Straßenkinder dieser Welt“

19.12.1993
SPIEGEL TV Magazin/Schwerpunkt: „Kindersuizid“

25.06.1995
SPIEGEL TV Magazin/Schwerpunkt: „Selbstmorde in Passau“

21.06.1996
SPIEGEL TV Reportage: „Tödliche Jungfernfahrt/Titanic“

12.05.1996
SPIEGEL TV Magazin: „Jugendgewalt/Steinigung“

26.01.1997
SPIEGEL TV Magazin: „Heroinabgabe Zürich“

13.04.1997
SPIEGEL TV Magazin: „Ausländer der dritten Generation“

28.10.2002
SPIEGEL TV Reportage: „Durch Boxen von der Straße“

12.05.2003
SPIEGEL TV Reportage: „Schulschwänzer“

15.12.2003
SPIEGEL TV Reportage: „Berufsschulalltag“

05.01.2004
SPIEGEL TV Reportage: „Millennium-Babies“

27.09.2004
SPIEGEL TV Reportage: „Queens of L.R. - Eine Mädchenbande“

25.04.2005
SPIEGEL TV Reportage: „Ganz normal national/Streetworker für Rechte“

12.01.2007
SPIEGEL TV Thema: „Die Räuber“

26.03.2007
SPIEGEL TV Reportage: „Kiez-Arzt/Hausärzte in Not“

Dr. Claus Richter

04.11.1948
geboren in Straubing

1967
Abitur in Düren / Rheinland

1969 – 1974
nach Wehrdienst Studium der Politik, Volkswirtschaft und Germanistik in Bonn, Heidelberg und Mannheim

1974
Staatsexamen 'mit Auszeichnung' in Bonn

1976
Promotion zum Dr. phil. magna cum laude mit einer Arbeit über: 'Die Revolution von 1848 und der deutsche Liberalismus', gleichfalls in Bonn

1973 – 1976
freier Mitarbeiter beim WDR Hörfunk und Fernsehen, insbesondere bei MONITOR

1976 – 1981
fester Redakteur bei MONITOR

1981 – 1984
ARD-Korrespondent und Studioleiter Warschau.
Berichterstattung u.a. unter den erschwerten Bedingungen des im Dezember 1981 verhängten Kriegsrechts in Polen.

1984 – 1987
ARD-Korrespondent und Studioleiter New York

1987 – 1991
ARD-Korrespondent und Studioleiter Ostberlin.
Berichterstattung über die Vorgeschichte, den Verlauf und die unmittelbaren Folgen der 'Wende' und des Mauerfalls.

01.06.1991
Wechsel zum ZDF als Korrespondent für Südostasien mit Sitz in Singapur.
Berichterstattung u.a. über den Afghanistankrieg, den Kaschmirkonflikt und den Aufstieg der Tigerstaaten.

01.04.1997 – 01.05.1998
ZDF-Korrespondent und Studioleiter Moskau.
Unter anderem Dokumentationen zur Lage im Kaukasus und zum Machtpoker um das Kaspische Öl.

01.05.1998 – 31.12.2000
ZDF-Chefreporter mit Sitz in Mainz.
Unter anderem mehrteilige Reportage-Serien über die 'Neue Seidenstraße' und 'Amazonien'.

seit 01.01.2001
Leiter Frontal 21 in Berlin

2005
Autor (mit Stefan Aust) der 3-teiligen Dokumentation 'Fall Deutschland'


Preise und Auszeichnungen

1984
Eduard-Rhein-Preis für Berichterstattung aus Polen

1988
Jakob-Kaiser-Preis für DDR-Berichterstattung

1990
Bayerischer Fernsehpreis (für ARD-Studio DDR)

1995
Fernsehpreis des ICHR (International Centre for Humanitarian Reporting) für Kriegsberichterstattung Afghanistan

2005
Deutscher Fernsehpreis

2005
Deutscher Wirtschaftsfilmpreis

2005
Friedrich und Isabel Vogel-Preis

2006
Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis


Publikationen

Zahlreiche Artikel und Buchveröffentlichungen

'Die Seidenstraße', Hamburg 1999

'Fall Deutschland', Hamburg 2005


Lehrtätigkeiten

seit 2002
Freier Dozent an der Electronic Media Scool, Babelsberg

Thomas Roth
Porträt: Thomas Roth
Thomas Roth. [Bild: NDR/Thorsten Jander]

Geboren am 21. 11. 1951 in Heilbronn, Baden-Württemberg

1957-1970
Schulbesuch in Heilbronn. Abitur.

1971-1977
Studium der Anglistik und Germanistik an der Ruprecht Karl Universität zu Heidelberg. Staatsexamen.

1978-1979
Freier Autor und Journalist.

1980-1981
Volontariat beim Süddeutschen Rundfunk. Ausbildung in Hörfunk und Fernsehen.

1981-1984
Redakteur und Moderator der Jugendfunksendung POINT (Hörfunk) des SDR

1984-1986
Landespolitischer Redakteur und Reporter beim Fernsehen des SDR

1987
Redaktion „Weltspiegel“, Fernsehen SDR. Vertretungen des Korrespondenten ARD Büro Kairo. Zahlreiche Filme (Weltspiegel, Feature) aus Nahost.

01.07.1988-01.05.1991
ARD-Korrespondent und Studioleiter ARD-Büro Südliches Afrika in Johannesburg, Südafrika.

01.08.1991
ARD-Korrespondent im ARD-Studio Moskau

01.02.1992
Stellv. Leiter der PG Ausland/Fernsehen beim WDR

Sommersemester 1992
Lehrauftrag Heinrich Heine Universität Düsseldorf
Fach: Medienwissenschaft, „Krisenberichterstattung in den Fernsehnachrichten“

1993-1995
Korrespondent und Studioleiter im ARD-Studio Moskau

1995-1998
Hörfunkdirektor beim WDR

1998-2002
Studioleiter im ARD-Studio Moskau

Ab 1. Mai.2002
Studioleiter und Chefredakteur Fernsehen des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin

Auszeichnungen:

1995
Träger des 1. Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises

1996
Friedrich Joseph Haas Preis für besondere Verdienste um die deutsch-russische Verständigung

Publikationen

„Südafrika – Die letzte Chance“, Stuttgart 1991.

„Der Putsch“, Gemeinsam mit Gerd Ruge et. al. – S. Fischer Verlag, 1991.

„Russisches Tagebuch“, Berlin 1995 (Edition Q).

„Russisches Tagebuch“. Von den Tschuktschen bis zum Roten Platz, München 2002.

Dirk Sager (†)
Porträt: Dirk Sager
Dirk Sager. [Quelle: ZDF/ Wolfgang Lehmann]

Geboren am 13. 8. 40 in Hamburg, gestorben am 2. Januar 2014.

Studium der Amerikanistik, Politischen Wissenschaften und Publizistik an der FU in Berlin

1966 - 1968
Redakteur im Bildungsprogramm beim Sender RIAS Berlin

Seit 1968
Redakteur beim ZDF

1974 - 1978
Korrespondent in der DDR

1978 - 1980
Korrespondent in Washington

1980 - 1984
Korrespondent in Moskau

1984 - 1990
Leiter der Redaktion Kennzeichen D“

1990 - 1997
Korrespondent in Moskau

1997 - 1998
Leiter des Landesstudio Brandenburg in Potsdam

1998 - 2004
Korrespondent in Moskau

seit 2004
Korrespondent mit besonderen Aufgaben in der Chefredaktion.

Dirk Sager starb am 2. Januar 2014.

 

Cordt Schnibben (G)

Geboren am 28. 07. 1952 in Bremen

Schüler am Gymnasium am Barkhof in Bremen

Studierte ein Jahr Gesellschaftswissenschaften an der Außenstelle des Franz-Mehring-Instituts in Berlin-Biesdorf. Später studierte er an der Universität Bremen Wirtschaftswissenschaften.

Zeitweilig tätig als Werbetexter und später auf der Henri-Nannen-Schule. Gründete 2007 gemeinsam mit Stephan Lebert und Ariael Hauptmeier das Reporter-Forum.

1984 bis 1988
Redakteur bei der Wochenzeitung "DIE ZEIT"

Seit 1988
Beim Spiegel - zurzeit als Leiter des Gesellschaftsressorts

Auszeichnungen:

Theodor-Wolff-Preis

Egon-Erwin-Kisch-Preis

Adolf-Grimme-Preis

Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste - Sonderpreis für Drehbuch und Recherche

Henri-Nannen-Preis

[Quelle: Wikipedia.de]

Hermann Schreiber (G)

Jahrgang 1929

1949 Abitur in Stuttgart

Lehrjahre bei der "Stuttgarter Zeitung"

1964 zum "Spiegel" nach Hamburg als Reporter und Kolumnist

1979 dann zu "Geo", zunächst als Chefreporter, später als Chefredakteur.

Parallel dazu im Fernsehen (Südwestfunk) die Sendereihe "Lebensläufe" und ab 1979 zwölf Jahre lang einer der Moderatoren der NDR-Talkshow.

Autor mehrerer Bücher, darunter "Midlife Crisis. Die Krise in der Mitte des Lebens" (bei C. Bertelsmann), "Werkstatt Bayreuth" (bei Knaus), "Henri Nannen. Drei Leben" (bei C. Bertelsmann) und "Kanzlersturz. Warum Willy Brandt zurücktrat" (bei Econ).

Nach dem Journalismus dann Rückkehr zur alten Leidenschaft für Theater, Oper und Film.

Birgit Schwarz (G)

Birgit Schwarz ist eine erfahrene Journalistin, die viele Jahre lang unter anderem für den SPIEGEL zu sozialpolitischen, investigativen und Menschenrechtsthemen gearbeitet hat. Schwarz lebt sei 1997 in Johannesburg, Südafrika, wo sie als Senior Press Officer für die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch tätig ist. Nebenher bildet sie junge Journalisten aus der SADC Region in investigativem Journalismus aus.

Bevor sie zu 2011 zu Human Rights Watch ging, hat Schwarz als Redakteurin, Reporterin und Moderatorin für die Deutsche Welle sowie den WDR gearbeitet, zu politisch unruhigen Zeiten das erste Büro der Deutschen Presseagentur (dpa) in Südkorea eröffnet und geleitet, sowie als Asienredakteurin und Afrikakorrespondentin des SPIEGEL aus einer Reihe von Krisen- und Kriegsgebieten berichtet.

Für ihre Reportage „Vollstreckung einer Ehe“, die dem Mord an einer jungen Pakistanin im englischen Bradford nachging, erhielt Schwarz 1996 den Emma-Preis als Journalistin des Jahres. Ihre Reportage „Unauslöschlicher Schmerz“ über die illegale Praxis genitaler Verstümmelung afrikanischer Frauen in Frankreich kam 1997 in die Endauswahl für den Kisch-Preis.

Schwarz war zudem maßgeblich am Aufbau des Investigative Journalism Workshop (IJW) an der Witwatersrand Universität, Johannesburg, beteiligt, und leitet seit mehreren Jahren ein Journalismusprojekt für Teenager.

Schwarz hat in Deutschland, Großbritannien und Kanada studiert und spricht und schreibt fließend Englisch sowie Französisch. Sie ist Gründungsmitglied des Hanns-Joachim-Friedrichs-Vereins.

Volker Skierka (G)
Porträt: Volker Skierka
Volker Skierka
Foto: Bernd Ebsen

Volker Skierka begann seine journalistische Laufbahn 1973 bei den „Nürnberger Nachrichten“, arbeitete von 1975 bis 1979 für die britische Nachrichtenagentur „Reuters“ in München, Bonn und Berlin. Danach wechselte er zur „Süddeutschen Zeitung“ (München). Bis 1986 berichtete er als ihr Korrespondent aus Berlin (West), war danach als deren Leiter der Hamburger Redaktion zuständig für die Berichterstattung aus Norddeutschland und Nordeuropa und ging von 1989 bis 1992 als Korrespondent der „Süddeutschen Zeitung“ nach Lateinamerika mit Sitz in Santiago de Chile. Von 1992 bis 1997 war er Chefredakteur des Kultur- und Reisemagazins „Merian“ und arbeitet seither als freier Publizist für Buchverlage, Zeitungen und Zeitschriften sowie Rundfunk und Fernsehen.

Er ist u.a. Autor von „Fidel Castro – Eine Biografie“, Kindler-Verlag, Berlin 2001, und Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek 2002 (auch in zahlreichen fremdsprachigen Ausgaben erschienen); Herausgeber und Autor von „Liebschaften und Greuelmärchen – Die unbekannten Zeichnungen von Heinrich Mann“, Steidl Verlag Göttingen, 2001, und Büchergilde Gutenberg, (auch als englischsprachige Ausgabe in den USA erschienen); „Lion Feuchtwanger – Eine Biographie“, Quadriga Berlin 1984; Co-Autor mit Cordt Schnibben von „Macht und Machenschaften – Die Wahrheitsfindung in der Barschel-Affäre“, Rasch und Röhring, Hamburg 1988, und Autor von „Armin Mueller-Stahl: Begegnungen. Eine Biografie in Bildern“, Knesebeck, München 2002 und „Armin Mueller-Stahl: Die Biografie“, LangenMüller München, 2010.

Mit Stephan Lamby produzierte er 2004 für die ARD und den WDR den Dokumentarfilm „Fidel Castro – Ewiger Revolutionär“, der 2004 erstmals ausgestrahlt wurde.

1981 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Journalisten-Preis. Der Autor ist auch Begründer der Initiative zur Rettung der „Villa Aurora“, des ehemaligen Wohnhauses des Schriftstellers Lion Feuchtwanger und seiner Frau Marta in Los Angeles, und dessen Umwandlung in ein Kultur- und Stipendiatenzentrum.

 

Skierka ist Mitglied im PEN-Deutschland. Er gehörte 1995 zu den Gründungsmitgliedern des „Vereins zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises und ist seither dessen Schatzmeister.

Marietta Slomka
Porträt: Marietta Slomka
Marietta Slomka.
Foto: Ingo Espenschied

Marietta Slomka, geboren 1969 in Köln.

Marietta Slomka studierte Volkswirtschaft und Politik in Köln und Großbritannien und absolvierte nach ihrem Examen ein Redaktionsvolontariat bei der Deutschen Welle.

Für das ZDF arbeitet sie seit 1998 als Redakteurin, zunächst als Parlamentskorrespondentin im Studio Bonn. Zuvor war sie Europa-Korrespondentin für das Fernsehen der Deutschen Welle in Brüssel. Im Sommer 1999 zog sie mit der Bundesregierung nach Berlin und berichtete von dort als Korrespondentin für das ZDF-Hauptstadtstudio, mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Finanzpolitik. Seit Januar 2001 moderiert sie das „heute journal“.

Darüber hinaus ist sie weiterhin auch als Filmautorin im Einsatz, z.B. mit Reportagereihen aus Deutschland, Osteuropa und China sowie 2010 mit der zweiteiligen Dokumentation „Afrikas Schätze“ und 2014 mit der zweiteiligen Dokumentation "Zwischen Anden und Amazonien. Mit Marietta Slomka durch Südamerika".

Für ihre Arbeit als „heute journal“-Moderatorin wurde sie mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderen 2009 mit dem Adolf-Grimme-Preis (Besondere Ehrung des Stifters) und 2012 mit dem Medienpreis für Sprachkultur von der Gesellschaft für Deutsche Sprache.

 

Katharina Trebitsch (G)

Geboren am 25. Oktober 1949 in Hamburg

Schulische Ausbildung

1964–1970
Besuch des Gymnasiums in Farmsen, Hamburg

1967–1968
Austauschschüler in London, South Woodford County High School

Akademische Ausbildung

1970–1975
Studium der Rechtswissenschaften in München.
Abschluss mit dem 1. juristischen Staatsexamen. Soziologie und Politologie als Nebenfach.

1976–1977
Studienaufenthalt am Cidoc-Centro Intercultural de Documentatión-Guernavaca, Mexico (Ivan Illich und Erich Fromm) sowie in Quetzaltenango, Guatemala.

1977–1980
Beginn des Referendariats in Hamburg. Wahlstation in New York und Washington bei der German-American Chamber of Commerce.
Abschluss des Referendariats mit dem 2. juristischen Staatsexamen in Hamburg.

Berufsweg

1980
Gründung der Objectiv Film GmbH als Geschäftsführende Gesellschafterin und Beginn der Produzententätigkeit Eintritt als Kommanditistin und Geschäftsführerin in die Kommanditgesellschaft Gyula Trebitsch Produktion, gegründet 1960.

1985
Errichtung der Trebitsch Produktion Holding GmbH & Co. KG mit den inzwischen gegründeten Firmen:

• TPI Trebitsch Produktion International GmbH
• Gyula Trebitsch Fernseh-Produktion GmbH
• Objectiv Film GmbH
• Trebitsch Media AV GmbH
• Arbor TV-Film Produktion GmbH, München
• Real Film GmbH, Köln
• InterPannonia Film Ltd., Budapest

1989
Gründung der Firma Two Oceans Production, Kapstadt

1988–1996
Geschäftsführerin und Mitgesellschafterin von Die Zeit tv GmbH

1. 1. 1991
Die UFA Film- und Fernseh-GmbH (Bertelsmann AG) erhält eine Beteiligung von 74% der Geschäftsanteile an der Trebitsch Produktion Holding GmbH & Co. KG

ab 1991
Geschäftsführende Gesellschafterin und Vorsitzende der Geschäftsführung der Trebitsch Produktion Holding GmbH & Co. KG

ab 4. 2000
Veränderung der Geschäftsanteile und Gesellschafterkonstellation bei der Trebitsch Produktion Holding GmbH & Co. KG:
10% Katharina Trebitsch
26% Kinowelt Medien ag
64% Clt-Ufa s.a. GmbH

2001
Gründung »doc. Station« GmbH,
Gesellschafter: ZDF enterprises (50%) und Katharina Trebitsch (50%) (Produzent der Talkshow »Berlin Mitte«)

ab 4. 2003
Ausscheiden von Kinowelt Medien AG
Zuwachs der Anteile bei Clt-Ufa s.a. GmbH

31.3.2004
Ausscheiden als Gesellschafterin und Geschäftsführerin bei der Trebitsch Produktion Holding GmbH & Co. KG

01.4.2004
Neugründung Trebitsch Entertainment GmbH, Hamburg, Geschäftsführende Gesellschafterin. Produktionen: z.Zt.: „Commissario Laurenti-Reihe“, Marcel Reich-Ranicki „Mein Leben“ (fiktional)

01.10.2005 – 30.09.2007
Wissenschaftliche Leitung Filmstudium Hamburg Media School

Ehrenämter/Mitgliedschaften (aktuell)

• Board of Directors Int. Emmy, New York
• Monopolkommission der Bundesregierung beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Bonn
• Aufsichtsrat der Deichtorhallen, Hamburg
• Kuratorium des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg
• Beirat der Deutschen Bank AG, Norddeutschland
• »usable« Körber-Stiftung, Hamburg
• Vorstand des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft beim B.D.I. e.v., Berlin
• Kuratorium »Kulturpreis« der Berenberg Bank Stiftung, Hamburg
• Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.v., Hamburg
• Freitagsgesellschaft bei Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt, Hamburg
• Verein zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrich-Preises für Fernsehjournalismus, Hamburg
• Kuratorium des Übersee-Club e.V., Hamburg
• Kuratorium Deutsche Welthungerhilfe

Ehrenämter/Mitgliedschaften (ehemalige)

• Aufsichtsrat Deutsches Schauspielhaus, Hamburg
• Aufsichtsrat Thalia Theater, Hamburg
• Plenum der Handelskammer, Hamburg
• Ausschuss für Medien der Handelskammer, Hamburg

Jurymitgliedschaften

• Deutscher Drehbuchpreis beim Bundesminister des Inneren von 1993–1998
• Deutscher Drehbuchpreis bei Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur u. Medien 1998–2001
• Telestar 1997
• Deutscher Preis für Medienpublizität (Adolf Grimme Institut) 1997
• Int. Emmy Cologne Conference, Vorauswahl 2002
• Int. Emmy, Kategorie Final Jury 2003
• Int. Emmy, Kategorie Drama Final Jury 2004
• Münchener Filmfest

Auszeichnungen und Preise

1996
Telestar, beste Produzentin

1999
Bundesverdienstkreuz

Sonstiges

1964–1973
Mitglied der deutschen Golf Nationalmannschaft, Titelgewinne

Sprachen

Englisch
Französisch
Spanisch
Italienisch(Anfänger)

Harry Valérien (G) (†)

Geboren am 04.11.1923 in München, gest. am 12. Oktober 2013.

1946/47
Besuch der Journalistenschule in München. Gleichzeitig freier Mitarbeiter für einige Münchner Zeitungen

ab 1948
Redakteur beim Münchner Merkur.

1951
Eintritt in die Sportredaktion des Bayerischen Rundfunks in München.

1952
Einer der vier Reporter bei den Olympischen Winterspielen in Oslo.

Ab 1963
Mitglied der Sportredaktion des ZDF.
25 Jahre lang Moderator des Aktuellen Sportstudios, außerdem Reporter und Kommentator bei zahlreichen Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften.

ab 1977
Neun Jahre lang Leiter und Moderator der Sendung Telemotor im ZDF.
Vier Jahre lang Interviewer der Reihe Sonntagsgespräch (ZDF).

1988 und 1989
Gemeinsam mit Amelie Fried Gastgeber der ZDF-Sendung "Live in der alten Oper in Frankfurt".

1990 bis 1993
Funf Jahre bei PREMIERE Kommentator der größten Golfereignisse in den USA und Großbritannien.

Wiel Verlinden (Ehrenmitglied))
Porträt: Wiel Verlinden
Wiel Verlinden
Foto: Volker Skierka

Nach Reporter- und Redakteurstätigkeit bei "Hier und Heute" und "Tagesschau/Tagesthemen" ist Wiel Verlinden seit 1992 Redakteur in der Programmgruppe Inland. Hier betreut er vorwiegend die Reportage-Reihen "ARD-Exclusiv" und "Menschen hautnah" sowie außerdem anspruchsvolle Live-Sendungen (Bundestags-Wahl, Umzug Bonn/Berlin, "Wahlzirkus", Civis-Preis-Verleihungen, Hanns-Joachim-Friedrichs-Preisverleihung, "Die Finanznot der Kommunen", Afghanistan Konferenzen, div. Sonderprojekte).

Als Autor realisierte Wiel Verlinden u.a. folgende Dokumentationen:

1992
"Mir 92" - Die Deutschen im All

1993
"Batavia" - Die Wiedergeburt eines berühmten Segelschiffes

"Die vergessene Mauer"

1995
"Ein bißchen Glanz und Gloria" - Geschichten aus deutschen Adelshäusern

Menschen hautnah: Der Unbeugsame - Hans-Jochen Vogel

1998
"Best of Titanic"

2000
"Die Legende lebt - Kampf der Segelgiganten"

"Hyperion - Titan der Meere"

"Sprücheklopfer oder Hoffnungsträger - Das Comeback des Jürgen W. Möllemann"

2001
"Der König von Kalkar"

"Faszination Freiheit - Spektakuläre Fluchtgeschichten"

2002
"150 Jahre Segelsport"

2003
"Segelduell im Nordatlantik"

2004
"Großeinsatz im Ärmelkanal - Die Bergung des Autofrachters Tricolor"

2005
"Windstärke 8 - die Geschichte einer ungewöhnlichen Zeitreise"

2007
"Auf den Schwingen des Falken - die Wiederentdeckung der Windkraft"

2008
"Sekunden die mein Leben veränderten - Piratenüberfälle im Paradies"

2009
"Erpresst von Piraten"

2010
"Hochseehelden - Segeljagd um die Welt"

2012
"Zwischen Himmel und Erde - der lange Weg zurück ins Leben"

2013
"Königinnen der Meere"

2014
"Costa Concordia - Lügen, Versagen, Leid"

2015
"Windstärke 8 - das unvergessene Abenteuer"

Mathias Werth
Porträt: Mathias Werth
Mathias Werth

Mathias Werth, Jahrgang 1958, ist Fernsehkorrespondent der ARD in Paris.

1989 kam er zum Westdeutschen Rundfunk und arbeitete bis 1992 zunächst als freier Autor beim ARD-Magazin "Monitor".

Nach einer Zwischenstation 1992/93 als einer der Gründungsredakteure des ARD-Morgenmagazins, ging er 1993 als Redakteur wieder zu "Monitor" und wurde dort 2002 stellvertretender Redaktionsleiter.

Von 1996 bis 2006 arbeitete er zudem regelmäßig als Vertreter der Korrespondenten im ARD-Studio Moskau.

Ende 2005 wurde er verantwortlich für die "Aktuelle Fernsehdokumentation", die von ihm mitkonzipiert worden war. Und 2007 ging das von ihm mitentwickelte junge gesellschaftspolitische Magazin "Echtzeit" im WDR-Fernsehen auf Sendung.

Als Nachfolger von Sonia Mikich und Gerd Monheim wurde er 2007 Redaktionsleiter der "story".

Im Oktober 2014 wechselte er als Fernsehkorrespondent der ARD ins ARD-Studio Paris.

Er ist Autor und Redakteur zahlreicher Dokumentationen und Sondersendungen für die ARD und fürs WDR-Fernsehen und erhielt als Redakteur und Autor zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Ulrich Wickert (G)
Porträt: Ulrich Wickert
Ulrich Wickert. [Quelle: ulrichwickert.de]

Geboren 1942 in Tokio

Ulrich Wickert studierte in Deutschland Jura und in den USA Politische Wissenschaften. Nach dem juristischen Staatsexamen 1968 begann er seine Laufbahn als Journalist als freier Mitarbeiter bei der Fernsehsendung Monitor des Westdeutschen Rundfunks. 1977 bis 1991 war er als Korrespondent der ARD in Washington, New York und Paris tätig, seit 1991 moderiert er die "Tagesthemen". Neben seiner Tätigkeit als Fernsehjournalist hat Ulrich Wickert zahlreiche Aufsätze und Bücher zu gesellschaftspolitischen Themen verfasst. Seine wichtigsten Veröffentlichungen: Frankreich, die wunderbare Illusion (1989), Und Gott schuf Paris (1993), Der Ehrliche ist der Dumme (1994), Das Buch der Tugend (Hrg.) 1995, Deutschland auf Bewährung (1997), Zeit zu handeln, den Werten einen Wert geben (2001), Der Richter aus Paris, Kriminalroman (2003), Die Zeichen unserer Zeit, was ist aus Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit geworden? (2004).

Für seine Arbeit als Journalist wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Im Jahr 2000 verliehen ihm die Republik Frankreich und die Bundesrepublik den Adenauer - De Gaulle-Preis für seine Leistungen in den deutsch-französischen Beziehungen. 2002 ehrte ihn die Universität Duisburg mit der Gerhard-Mercator-Professur, im Jahr 2004 ernannte ihn das Land Sachsen-Anhalt zum Honorarprofessor für Journalistik und Gesellschaft an der Hochschule Magdeburg/Stendal.

Anne Will
Porträt: Anne Will
Anne Will. [Bild: ARD/Marco Grob]

Geboren am 18. März 1966 in Köln.

Anne Will studierte Geschichte, Politologie und Anglistik in Köln und Berlin. Nach ihrem Studium volontierte sie beim Sender Freies Berlin in den Bereichen Hörfunk und Fernsehen. Von 1992 an moderierte sie beim SFB die Talkshow Mal ehrlich und den Sportpalast. Parallel dazu war sie von 1996 bis 1998 Gastgeberin der Medienshow Parlazzo beim Westdeutschen Rundfunk.

Als erste Frau moderierte sie 1999 die ARD-Sportschau. Im Jahr 2000 berichtete sie für die ARD von den Olympischen Spielen in Sydney. Von April 2001 bis zum Juni 2007 moderierte Anne Will die ‚Tagesthemen'; zunächst im Wechsel mit Ulrich Wickert, später mit Tom Buhrow. Seit September 2007 ist sie Gastgeberin ihres Polit-Talks ‚Anne Will‘.

2002 bekam Anne Will die Goldene Kamera verliehen, 2006 den Deutschen Fernsehpreis für die 'Beste Moderation Information' und im Oktober 2007 wurde sie mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ausgezeichnet – ‚für ihre unabhängige Haltung und ihre unaufgeregte, aber stets kompetente Präsentation der Ereignisse des Tages' und - so die Begründung der Jury weiter - für die ‚besondere Qualität ihrer Interviews, die sie charmant, aber frei von Gefälligkeiten, gut vorbereitet und immer kritisch nachfragend zu führen weiß‘.

Anne Will ist Botschafterin der Aktion ‚Gemeinsam für Afrika' und für den ‚Raum der Namen‘ im Berliner Holocaust-Mahnmal.

(G) = Gründungsmitglieder des Vereins im Jahre 1995.